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Meet the Speakers

27.10.2026

09:10

Panel Discussion: Update on Gender Medicine in Switzerland

PD Dr. med. Berna Özdemir, University of Bern

Berna Özdemir ist Onkologin und Expertin für Gendermedizin an der Universität Bern. Ihr wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt auf geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Krebsbiologie, der Verträglichkeit und Wirksamkeit von Therapien, der Dosierung sowie den Behandlungsergebnissen von Krebspatientinnen und -patienten. Ziel ihrer Forschung ist es, Präzisionsmedizin durch die systematische Berücksichtigung von Geschlecht und Gender weiterzuentwickeln.
Als Klinikerin und Wissenschaftlerin leitet und begleitet sie klinische Studien, wirbt Forschungsfördermittel ein und baut nationale sowie internationale Forschungskollaborationen auf. Ihre Arbeit verbindet translationales und klinisches Forschen mit dem Ziel, die Evidenzbasis für geschlechtsspezifische Ansätze in der Onkologie zu stärken.
Dr. Özdemir ist Mitglied der Gender Medicine Task Force der European Society for Medical Oncology (ESMO). Darüber hinaus engagiert sie sich für die Verankerung von Sex- und Gender-Aspekten in der medizinischen Ausbildung, auf wissenschaftlichen Kongressen und im öffentlichen Diskurs. Durch ihre Forschung, Lehre und wissenschaftliche Vernetzung setzt sie sich für eine gerechtere und wirksamere Krebsversorgung ein.

Panel Discussion: Update on Gender Medicine in Switzerland

Prof. Dr. med. Carole Clair, Unisanté Lausanne

Carole Clair ist Professorin für Allgemeine Innere Medizin an der Universität Lausanne und Leiterin der Abteilung für ambulante Versorgung bei Unisanté.

Sie absolvierte ein Postdoktorat am Massachusetts General Hospital und erwarb einen MSc in Klinischer Epidemiologie an der Harvard School of Public Health.

Der Fokus ihrer Forschung liegt auf dem Einfluss von Geschlecht und Gender in der klinischen Medizin und der Epidemiologie. Zudem engagiert sie sich für die Integration der Gender-Medizin in die medizinische Ausbildung und leitet das Nationale Forschungsprogramm NRP 83 „Gender Medicine and Health”.

Panel Discussion: Update on Gender Medicine in Switzerland

Prof. Dr. med. Christine Meyer-Zürn, University of Basel

Christine Meyer-Zürn ist Professorin für Kardiologie am Universitätsspital Basel und am Cardiovascular Research Institute Basel (CRIB) sowie Co-Direktorin des Women’s Heart Health Program. Ihre klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in der geschlechts- und genderspezifischen Herz-Kreislauf-Medizin, der kardialen autonomen Funktion, der Herz-Hirn-Achse sowie der kardiovaskulären Prävention bei Frauen. Sie engagiert sich für eine gerechte, evidenzbasierte kardiovaskuläre Versorgung und für die stärkere Vertretung von Frauen in der herz-kreislaufmedizinischen Forschung.

Panel Discussion: Update on Gender Medicine in Switzerland

PD Dr. med. Melissa Dominicé Dao, University of Geneva

Melissa Dominicé Dao ist Leitende Ärztin in der Abteilung für Gemeinschaftsmedizin und medizinische Grundversorgung an den Hôpitaux Universitaires de Genève (HUG) sowie Senior Lecturer an der Medizinischen Fakultät der Universität Genf. Sie ist spezialisiert auf Allgemeine Innere Medizin, transkulturelle Medizin, die Gesundheitsversorgung von Transgender-Personen sowie Diversität in der Medizin. Sie gründete das klinische Programm „HUG Allies of Diversity“ und leitet es gemeinsam mit anderen, mit dem Ziel, die Versorgung von LGBTQIA+-Personen an den HUG zu verbessern. Zudem ist sie Co-Präsidentin der Arbeitsgruppe „Medicine, Gender and Equity“ an der Medizinischen Fakultät und Co-Leiterin des Certificate of Advanced Studies (CAS) in Health and Diversity, das gemeinsam von den Universitäten Genf und Lausanne angeboten wird. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind der gerechte Zugang zur Gesundheitsversorgung, die Arzt-Patienten-Kommunikation, Geschlechtervielfalt sowie die Betreuung von LGBTQIA+-Personen.

Panel Discussion: Update on Gender Medicine in Switzerland

Prof. Dr. med. Carolin Lerchenmüller, University of Zurich

Carolin Lerchenmüller ist Professorin für Gender-Medizin an der Universität Zürich und leitet das Women’s Heart Health Program am Universitätsspital Zürich.

Ihre Forschung fokussiert auf kardiovaskuläre Gesundheit, mit besonderem Schwerpunkt auf Geschlechtsunterschieden sowie den protektiven Effekten von körperlicher Aktivität.

Darüber hinaus untersucht sie globale Forschungslücken in der Gender-Medizin und engagiert sich für die Förderung von Gleichstellung, Diversität und evidenzbasierter, inklusiver Gesundheitsversorgung.

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