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Meet the Speakers

26.10.2026

Gender Medicine is Men's Business Too: Why Engaging Men Matters for Better Health

Dr. med. Ruben Fuentes Artiles, University of Bern, Switzerland

Dr. Rubén Fuentes Artiles, MD, ist Assistenzarzt in der Klinik für Kardiologie am Inselspital, Universitätsspital Bern. Seine klinische und wissenschaftliche Arbeit konzentriert sich auf die kardiovaskuläre Medizin, insbesondere auf geschlechts- und genderspezifische Unterschiede in Krankheitsmanifestation, -verlauf und -outcomes.

Er absolvierte sein Medizinstudium an der Universität Zürich und verfügt über ein Certificate of Advanced Studies in Sex- and Gender-Specific Medicine der Universitäten Zürich und Bern. Seine bisherige klinische Ausbildung umfasst Tätigkeiten in der Inneren Medizin am Spital Limmattal sowie ein Hospitationsaufenthalt am Royal Brompton and Harefield Hospital in London.

Dr. Fuentes Artiles hat zahlreiche wissenschaftliche Beiträge zu geschlechts- und altersabhängigen Einflüssen auf die kardiovaskuläre Gesundheit geleistet, darunter Arbeiten zu kardialer Rehabilitation, Herzinsuffizienz und bildgebenden Biomarkern. Darüber hinaus befasst sich seine Forschung mit der Integration der Gender-Medizin in die klinische Praxis sowie mit biologischen und sozialen Determinanten kardiovaskulärer Erkrankungen.

Understanding and Treating Depression in Men: From Biology to Psychology

Univ.-Prof. Dr. phil. Andreas Walther, University of Graz, Austria

Prof. Walther ist Psychologe, Psychotherapeut und Professor für Psychotherapie und Psychotherapieforschung an der Universität Graz. Seine Arbeit konzentriert sich auf die psychische Gesundheit von Männern, insbesondere auf Depression, Suizidalität sowie die Entwicklung und Evaluation psychotherapeutischer Interventionen.


Er verbindet klinische Praxis mit Forschung zu kognitiver Verhaltenstherapie, biologischen und psychologischen Mechanismen sowie geschlechtsspezifischen Aspekten psychischer Gesundheit. Weitere Schwerpunkte seiner Arbeit sind männerspezifische Therapieansätze, digitale psychische Gesundheitsangebote sowie die Rolle von Männlichkeitskonzepten im psychischen Wohlbefinden.

Zuvor war er an der Universität Zürich und an der TU Dresden tätig, wo er zur Psychotherapieforschung beitrug.

The Evolving Field of Boys' and Men's Health

Prof. Dr. John Oliffe, University of British Columbia, Canada

John Oliffe ist Professor und Inhaber eines Tier‑1 Canada Research Chair in Men’s Health Promotion an der School of Nursing der University of British Columbia.

Er ist Gründer und Leiter des UBC Men’s Health Research Program, das international für seine Forschungsarbeiten zu Männergesundheit, Männlichkeitsbildern, psychischer Gesundheit und Suizidprävention anerkannt ist.

Seine Forschung ist geprägt von interdisziplinären und internationalen Kooperationen und zielt darauf ab, gender-sensible Strategien zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualität von Jungen und Männern zu entwickeln.

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