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Meet the Speakers

26.10.2026

Bringing Sex and Gender into Clinical Standards: A Medical Society Perspective

PD Dr. med. Maria Rubini, National Centre for Cardiovascular Research, Madrid, Spain

Maria Rubini ist Kardiologin am Spanish National Center for Cardiovascular Research sowie bei der Ascires Biomedical Group tätig.

Sie absolvierte ihre Facharztausbildung in den Bereichen Innere Medizin und Kardiologie in der Schweiz. Als Postdoktorandin arbeitete sie am Herzzentrum Leipzig mit Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds. Ihr Schwerpunkt lag dort auf der interventionellen Kardiologie.

Ihre Arbeit verbindet klinische Praxis und Forschung mit dem Schwerpunkt Geschlechts- und Genderunterschiede in der kardiovaskulären Medizin. Sie ist Mitglied des Boards der European Society of Cardiology (2024–2026) sowie Vorsitzende der Gender Task Force.

Clinical Practice Guidelines as Structural Instruments for Equity

Prof. Dr. med. Sabine Oertelt-Priogione, University of Bielefeld, DE

Sabine Oertelt-Prigione ist Ärztin, Forscherin und Professorin für Gender-sensitive Medizin an der Universität Bielefeld sowie Inhaberin des Lehrstuhls für Gender in Primary and Transmural Care am Radboud University Medical Center in Nijmegen.

Ihre Arbeit umfasst klinische Forschung, Gesundheitssysteme und Implementationsforschung mit dem Ziel, Geschlecht und Gender systematisch in die Versorgung und medizinische Forschung zu integrieren. Zusätzlich ist sie als Organisationsberaterin und Coach tätig.

Sie war Mitglied verschiedener EU-Expertengruppen und engagiert sich in nationalen Gremien wie der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Bundesärztekammer sowie in internationalen Fachgesellschaften.

Intersectional Analysis in Biomedical Research

Prof. Dr. Mathias Wullum-Nielsen, University of Copenhagen, Denmark

Mathias Wullum Nielsen ist Associate Professor am Department of Sociology der Universität Kopenhagen und leitet dort PhD-Programme.

In seiner Forschung beschäftigt er sich mit strukturellen Ungleichheiten in der Wissenschaft, akademischen Karriereverläufen sowie intersektionalen Analysen in der biomedizinischen und sozialwissenschaftlichen Forschung.

Er untersucht, wie institutionelle und gesellschaftliche Rahmenbedingungen Diversität, Repräsentation und Wissensproduktion in der Wissenschaft beeinflussen, und erarbeitet interdisziplinäre Ansätze für mehr Gleichstellung und Inklusion.

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