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Meet the Speakers

26.10.2026

17:00

Scientific Session 2.1: Education - Innovation in Europe and beyond

MD Kateryna Ostrovska (Ukraine Society of Gender Medicine)

Kateryna Ostrovska ist Expertin für Gesundheitspolitik und Gesundheitssysteme und verfügt über fundierte Erfahrung in der Transformation des ukrainischen Gesundheitswesens.

Sie war unter anderem als „Health Governance Specialist” beim UNDP tätig und arbeitete als Beraterin mit Deloitte im Rahmen des „USAID Health Reform Support Project”.

Von 2019 bis 2025 war sie Präsidentin der „Ukrainian Society for Gender and Anti-Aging Medicine”. Als Fulbright-Stipendiatin forschte sie zudem an der University of California in San Francisco.

Motivation

Frauengesundheit ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine gesellschaftliche und politische Entscheidung. Mein Engagement gilt der nachhaltigen Förderung geschlechtersensibler Gesundheitsversorgung.

Scientific Session 2.1: Education - Innovation in Europe and beyond

More Speakers to be announced

Scientific Session 2.1: Education - Innovation in Europe and beyond

Prof. M.D. PhD Miyuki
Katai (Japanese Association for Gender-Specific Medicine)

Scientific Session 2.1: Education - Innovation in Europe and beyond

MD PhD Rosa Maria
Bruno (Université Paris Cité)

Rosa Maria Bruno (MD, PhD) ist Fachärztin für Innere Medizin und Hypertonie, Leiterin der Einheit für klinische Pharmakologie am Hôpital Européen Georges Pompidou sowie Professorin für Pharmakologie an der Université Paris Cité (Paris, Frankreich).

Sie ist Mitglied des INSERM U970 Forschungsteams „Arterial Health and Disease in Women“. Ihre Forschung konzentriert sich auf innovative, nicht-invasive Methoden zur Beurteilung der Gefässalterung bei Hypertonie und anderen Erkrankungen, mit besonderem Fokus auf Geschlechts- und Genderunterschiede.

Sie ist Vizepräsidentin der Artery Society, Treasurer des ESC Council of Hypertension sowie Mitglied des Council von iWISH (Institute for Women and Interdisciplinary Research in Science and Health) der Université Paris Cité.

Motivation

In Frankreich haben mehrere medizinische Fakultäten Vorlesungen oder Wahlmodule zur Gendermedizin eingeführt, jedoch ist diese Entwicklung bislang nicht einheitlich verbreitet. Auch Weiterbildungsprogramme tragen zur Sensibilisierung bei. Dennoch ist die Verankerung dieses Themas weiterhin fragmentiert und weder im Studium noch in der postgradualen Ausbildung systematisch integriert.

Infolgedessen wird sex- und genderspezifische Medizin oft noch als Nischenthema oder als Teilbereich der Reproduktionsmedizin wahrgenommen, anstatt als grundlegendes Konzept, das in die gesamte medizinische Ausbildung integriert werden sollte.

Scientific Session 2.1: Education - Innovation in Europe and beyond

Prof. Alexandra Kautzky-Willer (MedUni Vienna)

Alexandra Kautzky‑Willer ist Professorin für Gender‑Medizin an der Medizinischen Universität Wien und Leiterin der Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechselmedizin am Allgemeinen Krankenhaus Wien.

Ihre klinische Expertise umfasst Innere Medizin, Endokrinologie, Geriatrie sowie Palliativmedizin.

Ihr wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt auf Stoffwechselerkrankungen und Gender‑Medizin, insbesondere im Bereich Diabetes und hormoneller Regulation. Sie ist Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für geschlechtsspezifische Medizin und wurde für ihre Arbeit mehrfach national ausgezeichnet.



Motivation

Mein Interesse an der Gender‑Medizin entwickelte sich aus der Beobachtung, dass geschlechtsspezifische Aspekte in der medizinischen Ausbildung lange vernachlässigt wurden. Während meiner Spezialisierung in der Endokrinologie faszinierte mich das Zusammenspiel biologischer und psychosozialer Faktoren. Besonders durch meine Forschung zu Schwangerschaftsdiabetes erkannte ich die Bedeutung geschlechtsspezifischer Unterschiede. Mein Ziel ist es, Gender‑Medizin in Forschung, Klinik und Ausbildung nachhaltig zu verankern und weiterzuentwickeln.

Scientific Session 2.1: Education - Innovation in Europe and beyond

Prof. M.D. PhD Seong Mi Park (Korea University College
of Medicine)

Seong‑Mi Park ist Professorin für Kardiologie und leitet das Heart Failure and Echocardiography Laboratory sowie das Rosetta Hall Women’s Heart Center.

Der Fokus ihrer klinischen und wissenschaftlichen Arbeit liegt auf der Myokardfunktion bei Herzinsuffizienz, ischämischen Herzerkrankungen und koronarer mikrovaskulärer Dysfunktion.

Darüber hinaus befasst sie sich mit Frauengesundheit und der Anwendung künstlicher Intelligenz in der kardiovaskulären Medizin. Zudem ist sie in mehreren koreanischen Fachgesellschaften in leitenden Funktionen tätig.

Motivation

Meine Motivation entstand aus der klinischen Erfahrung, in der ich wesentliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern in der kardiovaskulären Medizin beobachtet habe. Begegnungen mit führenden Forschenden in diesem Bereich haben mein Interesse weiter vertieft. Ich setze mich dafür ein, diese Unterschiede stärker in Forschung und klinischer Praxis zu berücksichtigen.

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