Wo Evidenz auf Praxis trifft
Die Gendermedizin hat die Frage, ob biologisches Geschlecht und Gender eine Rolle spielen, längst beantwortet. Die Evidenz ist da. Was bleibt, ist die schwierigere Arbeit: dieses Wissen in klinische Praxis, Forschungsstrukturen und Gesundheitspolitik zu überführen. Genau darum geht es an diesem Symposium.
Am 26. und 27. Oktober 2026 bringt das zweite Swiss Gender Medicine Symposium im Kursaal Bern führende Stimmen aus Klinik, Forschung und Gesundheitspolitik zusammen, aus der Schweiz und weltweit. Das Programm richtet sich an Fachpersonen aus Medizin, Forschung, Public Health, Industrie und Politik und umfasst klinische Leitlinien, Global Health, Men's Health, medizinische Ausbildung sowie KI und Bias in Big Data.
Seien Sie dabei, die Registrierung ist geöffnet. Early-Bird bis 30. Juni.

Nationale Initiative zur Gendermedizin
In der Schweiz engagieren sich zahlreiche Personen, Institutionen und Organisationen für die Gendermedizin. Basis der Initiative ist die Zusammenarbeit der 5 medizinischen Fakultäten der Schweiz in der Gendermedizin, welche durch zusätzliche Partner erweitert wird. Im Rahmen des Symposiums sollen diese Vernetzungsanstrengungen zu einem Netzwerk zusammenwachsen, um so den innovativen Ansatz der Gendermedizin in der Schweiz zu stärken und international sichtbar zu machen.
Auch die Politik hat inzwischen die Bedeutung des Fachgebiets erkannt. Vor einem Jahr lancierte der Bundesrat das Nationale Forschungsprogramm «Gendermedizin und -gesundheit» mit dem Ziel, in der Schweiz eine evidenzbasierte Wissensgrundlage für die Berücksichtigung der Dimensionen Geschlecht und Gender in den Bereichen Gesundheitsforschung, Medizin und Public Health zu schaffen.
Impressionen aus dem Symposium 2025.







